Das Wort „Epilepsie“ stammt aus dem Griechischen und heisst soviel wie „Gepacktwerden, Ergriffenwerden“. Epilepsie ist ein Sammelbegriff für eine Reihe anatomischer sowie funktioneller Störungen des Gehirns, die durch wiederholtes Auftreten von Anfällen gekennzeichnet sind. Der Anfall verläuft wie ein inneres elektrisches Gewitter. Er ist die Folge einer übermässigen Entladung von Nervenzellen. Es gibt verschiedene Anfallsarten. Bei sogenannten „Absencen“ ist der Betroffene nur kurz abwesend. Andere Anfälle äussern sich durch Zuckungen einzelner Körperglieder. Selten kommt es zu einem unvermittelten Sturz. Aussenstehende verstehen diesen plötzlichen, unerwarteten Verlust der Körperbeherrschung manchmal nicht. Das kann zu Fehleinschätzungen und leider auch Vorurteilen gegenüber Betroffenen führen. Oft leidet ein Mensch mit Epilepsie mehr unter sozialer Abgrenzung als unter der Krankheit selber.
Fachinfos sind mit freundlicher Genemigung, der Epilepsie Klinik Zürich und Der Schweizerischen Liga gegen Epilepsie und der Stiftung Michael zur Verfügung gestellt Alle Downloads dürfen für den eigenen Gebrauch auch kopiert werden
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